16. Januar 2017      Artikel verlinken

V.A.S. zur Rettung des Abendlandes Nr. 52, 15.1.2017 NEUE GEMEINSCHAFT VON PHILOSOPHEN

Eine letzte Antwort an die Hegelianer:
Wie der Mensch durch das Denken zur
Erkenntnis von Wahrheit und der Existenz Gottes gelangt

– eine dringend notwendige Klärung, um die Einigkeit der Patrioten zu ermöglichen

In der Neujahrsschrift 2017 habe ich die Bedeutung von WAHRHEIT betont, womit ich unter anderem beabsichtigte, einige meiner Kritiker aus der Reserve zu locken. In dieser Schrift möchte ich Euch dazu ergänzend noch einige weitere wichtige philosophische Ausführungen darlegen.

Wie und warum die heutigen „Intellektuellen“ so denken, wie sie denken
– das Hegel’sche Denken gilt es zu hinterfragen und endlich zu überwinden!

Das durch den materialistisch-reduktionistischen, jüdisch-dualistischen Geist der Aufklärung durchdrungene Denken ist ein sehr einseitiges, nur verstandesmäßiges, linkshemisphärisches Denken, das seitdem das Denken der allermeisten sogenannten Intellektuellen geprägt hat. Zudem wurde dadurch das Zeitalter der Hochblüte des Materialismus, gipfelnd in der Materialistischen Philosophie (Kommunistisches Manifest), im Kapitalismus und der heutigen, nur an äußerlichen Symptomen orientierten und leicht steuerbaren hyperdekadenten Spaßgesellschaft des Gutmenschentums ermöglicht!

Die Vertreter dieses materialistisch-reduktionistischen Denkens erklärten (ihre eigene Denkweise der Verneinung der absoluten Wahrheit als absolut sehend) Gott und jegliche Spiritualität für überflüssig und hinterweltlerisch. Sie gingen davon aus, daß ihre Weltsicht die einzig wahre sei, daß alles relativ ist und es daher keine absolute Wahrheit geben kann. Aus dem Selbstverständnis ihrer Weltanschauung heraus vertraten diese Leute (aus ihrer Sicht völlig logisch) die Überzeugung: Die Widerspruchslosigkeit ist das Zeichen der Wahrheit. Merke: Dieser Gedanke basiert auf dem damaligen dualistischen Denken der westlich geprägten materialistisch-gesinnten Weltanschauung der Aufklärung.

Dieses materialistisch-reduktionistische Denken war für die großen Denker des deutschen Volkes der damaligen Zeit, die nach höchsten Idealen strebten und aus ihrem deutschen Empfinden die spirituellen Dimensionen der Wirklichkeit in ihr Denken miteinbezogen, selbstverständlich nicht zu akzeptieren. Sie setzten diesem aus Frankreich und England herüberdringenden westlich-materialistischen Denken das geistige Bollwerk der Deutschen Idealistischen Philosophie entgegen, die sich zu der bisher großartigsten Hochblüte des Denkens der Neuzeit überhaupt entfaltete.

Der deutsche Philosoph und Erkenntnisskeptiker Immanuel Kant (1724-1804) hatte seinerzeit für den Erkenntnisprozeß eine synthetische Denkweise der Synthese zwischen Vernunft und Sinneserfahrung entwickelt, die in der Philosophie die Perspektive eines die dualistischen Gegensätze auflösenden und zusammenführenden philosophischen Denkens eröffnete. Jeoch erkannte er die Grenzen des Vernunftdenkens, indem er nachwies, daß die Vernunft nichts über das Wesen der Welt, also darüber, was „die Dinge an sich“ seien, aussagen könne, sondern jeder Mensch mittels der Vernunft nur „das Ding für sich“ erkennen kann – und somit die Vernunft die Existenz Gottes nicht beweisen könne.

Kant’s synthetische Denkweise des „sowohl als auch“, die für den deutschen Idealismus bzw. für die deutsche Geistigkeit so charakteristisch ist, wurde bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) zum Ausgangspunkt für eine neue, dreigegliederte Gedankenkette (Triade) des Dreischritts von der These über die Antithese zur Synthese, der nach ihm benannten „Hegel’schen Dialektik“. Das Wissen um den dialektischen Dreischritt ist von elementarer Bedeutung sowohl für das Verständnis Deutscher Geistigkeit als auch, um die Beschaffenheit von Wirklichkeit tiefgründig erfassen zu können.

Der Dreischritt der sogenannten Hegel’schen Dialektik ist eine Denk- bzw. Erkenntnismethode, die in der Vorstellung gründet, daß ein neuer Gedanke (Idee, Erfindung, Denkweise) in der Regel auf der Grundlage anderer, früher geäußerter Gedanken hervorgebracht wird, wodurch ein Spannungsfeld (Widerspruch) zwischen den beiden entgegengesetzten Denkweisen entsteht, das wiederum durch einen dritten Gedanken aufgehoben wird, der die beiden vorhergegangenen Standpunkte zur Synthese führt, indem er das jeweils Beste beider bewahrt, der aber im dialektischen Prozeß wieder zu einer These wird, auf den eine erneute Antithese folgt. Hegel verstand also Vernunft bzw. Erkenntnisfähigkeit nicht als etwas Statisches, sondern als etwas Dynamisches, das sich allmählich Schritt für Schritt entwickelt.

In jungen Jahren – Ende des 18. Jahrhunderts, als der Deutsche Idealismus aufblühte – stand Hegel mit zwei anderen großen deutschen Denkern, Friedrich Hölderlin (1770-1843) und Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (1775-1854), in einem engen philosophischen Austausch, sie bildeten einen Kameradenkreis, der in Philosophenkreisen als DREIGESTIRN des Deutschen Idealismus bezeichnet wird – Hölderlin-Schelling-Hegel. Diese drei philosophierten damals gemeinsam über die großen Lebensfragen, über das Wesen Gottes, wie der Mensch die Wahrheit erkennt usw. und haben sich in ihrem eifrigen geistigen Ringen gegenseitig inspiriert.

Charakterlich und in ihren geistigen Qualitäten waren die drei sehr unterschiedlich, ergänzten sich aber sehr gut. Entsprechend den drei archetypischen kosmischen Urprinzipien steht in diesem Trio Hölderlin für den verträumten, an der griechischen Antike orientierten schwärmerisch-idealistischen Luzifer-Archetypus (Qualitäten der rechten Gehirnhälfte), Hegel bildete dazu den vornehmlich logisch denkenden Gegenpol, den opportunistisch-intellektualistisch ausgerichteten und zukünftige Erfolge im Sinn habenden Ahriman-Archetypus (Qualitäten der linken Gehirnhälfte), wobei Schelling, der Jüngste von den dreien, als ein sehr tiefgründig, kreativ und gewissenhaft denkender, um Einheit und universale Synthese bemühter Philosoph für den souveränen ganzheitlich-spirituell empfindenden und reflektierenden Christus-Archetypus steht (Qualitäten beider Gehirnhälften in Ausgewogenheit nutzend).

Die geistigen Impulse, die diese drei der Welt gegeben haben, haben einen Einfluß auf die Entwicklung der Weltgeschichte gehabt, wie man es sich kaum vorstellen kann – dies ist den allermeisten Menschen allerdings kaum bewußt! Kameraden, es kommt mir so vor, als wäre ich als Beobachter dabei gewesen – es war jedenfalls eine verdammt spannende Zeit, ähnlich wie heute, nur unter ganz anderen Vorzeichen! Der eine, Hölderlin, landete ziemlich früh in der Klapsmühle, der andere, Schelling, blieb den meisten bis heute unbekannt und Hegel wurde weltberühmt.

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Deutsche Patrioten, mutige Helden braucht es jetzt
– werdet endlich echte Deutsche!

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CHYREN

f.M.

www.kulturkampf2.info

Kommentar Albert-Schweitzer-Kreis:

Kameraden, wir Ihr seht, sorgt der CHYREN nun im Irrenhaus, zu dem Deutschland in den letzten Jahrzehnten verkommen ist, konsequent für Ordnung. Allein seine letzten beiden Schriften waren dringend erforderliche Klarstellungen, um die EINIGKEIT der europäischen Patrioten in den wesentlichen Fragen herzustellen.

Seine bildhafte Sprache, die auch die einfachen Leute verstehen und somit schnell begreifen, worum es im Kern geht und worauf es ankommt, ist einfach beispielgebend und vorbildlich dafür, wie man komplexe Zusammenhänge den Menschen im Volk verständlich machen kann.

Der CHYREN hat schon in seiner ersten philosophischen Schrift zur Jahrtausendwende (Z.I.C.) betont, daß die Befreiung Europas in erster Linie durch einen weltanschaulich-philosophischen Kampf herbeigeführt und eine Endschlacht der Weltbilder sein wird. Für eine Klarstellung zu Hegel wurde es daher höchste Zeit! – das Jahr 2017 hat jedenfalls schon einmal gut begonnen!